Mobile Anwendungen umgeben uns überall - von Bankdienstleistungen bis hin zu Spielen und Marktplätzen. Für Entwickler und Tester bedeutet dies jedoch eines: Jede Anwendung muss gleich gut funktionieren auf Dutzenden verschiedener Geräte, Betriebssystemversionen und BildschirmeWie kann man diese Herausforderung meistern und nicht im Chaos versinken? Finden wir es heraus!

Warum ist mobiles Testen so schwierig?
Android und iOS mit unterschiedlichen Versionen;
Hunderte von Smartphone-Modellen mit unterschiedlicher Hardware;
unterschiedliche Bildschirmgrößen und Pixeldichte;
Leistung und Geschwindigkeit des Netzwerks sind sehr unterschiedlich.
Fügen Sie Push-Benachrichtigungen, Kamerazugriff, Geolokalisierung und Hintergrundarbeit hinzu - und hier haben wir eine Reihe von Szenarien, die überprüft werden müssen.
Testansätze
1. Manuelles Testen auf echten Geräten
Die zuverlässigste, aber auch die arbeitsintensivste Methode. Der Tester nimmt verschiedene Smartphones und Tablets und überprüft manuell die Szenarien: Installation, Login, Tastenbedienung, Reaktionsgeschwindigkeit.
Minus: Dutzende von Geräten benötigt.
Plus: es ist so nah wie möglich an der Realität.
2. Emulatoren und Simulatoren
Mit dem Android-Emulator und dem iOS-Simulator können Sie die grundlegende Logik ohne physisches Gerät testen. Dies ist praktisch für die frühen Entwicklungsphasen.
Plus: schnell und kostenlos.
Minus: die Funktion der Kamera, der Sensoren und der Batterie kann nicht überprüft werden.
3. Cloud-Farmen von Geräten
Dienste wie BrowserStack, Sauce Labs oder Firebase Test Lab geben Zugriff auf Hunderte von echten Geräten „in der Cloud“. Sie können Autotests ausführen oder direkt über den Browser eine manuelle Verbindung zum gewünschten Telefon herstellen.
Plus: Budgeteinsparungen bei Hardware.
Minus: kann für kleine Teams teuer sein.
Automatisierung rettet?
Manuelles Testen ist wichtig, aber ohne Automatisierung kommt man nicht weit. Am häufigsten verwendet werden:
Appium - ein universelles Tool für Android und iOS;
Espresso (Android) und XCUITest (iOS) — schnelle und native Frameworks;
Detox - für React Native-Anwendungen.
Autotests ermöglichen es, mit einem Klick Folgendes zu überprüfen: Start und Registrierung, Übergänge zwischen Bildschirmen, Fehlerbehandlung, Korrektheit der Benutzeroberfläche bei verschiedenen Auflösungen.

Coole Lifehacks, um nicht verrückt zu werden
Priorisieren Sie Geräte. Testen Sie nicht alle, sondern die Top-10-Modelle Ihres Publikums.
Kombinieren Sie Methoden. Autotests + manuelle Überprüfung auf echten Geräten = Balance zwischen Geschwindigkeit und Qualität.
Behalten Sie die Metriken im Auge. Abstürze, Reaktionszeiten und Batterietests helfen, versteckte Probleme zu finden.
Testen Sie unter realen Bedingungen. Schwaches Internet, ausgeschaltetes GPS, wenig Speicher – das sind typische Situationen.
Beim mobilen Testen geht es nicht um endlosen Stress und Dutzende von Telefonen auf dem Tisch. Wenn man es richtig kombiniert Emulatoren, Cloud-Services und Automatisierung, kann man ein qualitativ hochwertiges Produkt erzielen und gleichzeitig die Nerven des Teams schonen.
Und es ist auch wichtig, daran zu denken: Fehler sind in der Testphase billiger zu fangen als nach der Veröffentlichung zu beheben.
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